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Marginale Notizen

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Marginale Notizen zur Entstehung einer Cut-up Zine mit angehauchter Fixierung zur Streetfotografie

Das Phänomen des Zufalls mit verändertem Blick auf die Wahrnehmung brachte einen veränderten Blick der Ästhetik mit sich.

Fortschrittsgedanken in alle Richtungen!

Die Sehnsucht, auszubrechen, durchzubrechen.

In sich hinein hören.

Das Bewusstsein, das Unterbewusstsein,

dass ist der entscheidende Punkt.

Was den Normen genügt.

Damit begehen wir einen schweren Fehler.

Zusammenbruch der unmittelbaren Wahrnehmung, bei Nacht und Tag.

Um­bruch­si­tu­a­ti­on? An der Stelle, wo mein Dasein auf die Poesie traf.  

Das Schreiben mit dem Fotografieren zusammenbringen…

Es ist DIE Auseinandersetzung.

Was können wir darin entdecken?

Finden wir uns auch mit geschlossenen Augen?

Irgendwo ist der Weg.

Immer auf der Grundlage der zerschnittenen Textteile.

unreinen Formen, regelwidrigen Vermischungen, kombiniert zwischen Faszination und Verzweiflung, gesteigerte Empfindlichkeit, Gefühlswirrwarr.

Diese Wörter werfen andere Schatten.

Ein Bild entsteht.

Klarer als sonst!

Der schöpferische Geist für Cut-ups?

Bilder und Szenen mit überraschender Aussicht.

Einfach eingefangen In der Sekundenschnelle des Augenblicks.

Der Schnappschuss, eine Entdeckung der Alltagswelt.

Und der Kampf gegen wiederkehrende Bilder

gegen Konsum „Photographie“

gegen Konsumenten „Literatur“

gegen gepflegte Langweile

Solche Bilder füllen den ganzen Tag.

Trotzdem.

G23 – ArtZine

Ist eine Cut-up Zine mit angehauchter Fixierung zur Streetfotografie

Ausgedruckt und zur 8 Seitigen Zine gefaltet, somit ist alles Handgemacht, also auch mit Ecken und Kanten.

Issue #1 – …lauter so Sachen  ( Limited 25 )

Issue #2 – Gen Sü(n)den ( Limited 25 )

Issue #3 – Tippfehler? ( Limited 100 )

Zum Hintergrund der G23 – ArtZine

Meine Grundlage für die G23-Zine ist die Alternative Zeitschrift Gasolin23. Die ausgedruckte PDF fiel meiner Schere zum Opfer, zerschnittene Textfragmente oder auch einzelne Wörter werden neu gelegt und bilden somit Zufällig aber auch Formal einen nicht dagewesen Textabschnitt. Die dadurch gewonnenen neuen Texte sind nicht oberflächlich zu betrachten, nein,  sie transportieren zugleich auch neue Inhalte.

Es ist mein Versuch neue Ansätze zu erschaffen, die sich literarisch und fotografisch dazu eignen um uns in unentdeckte Räume zu begleiten. Denn beide Medien leben von der Momentaufnahme und der fragmentierten Wahrnehmung und beides zusammen führt uns zu einer andersartigen Interpretation.

Es ist noch ein junger Ansatz, bei dem es nun gilt, ihn konsequent und ehrgeizig weiter zu verfolgen.

 

 

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