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Soul of Street Magazin – Alle Ausgaben

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#18

Jahrgang 2018
PRINT € 12,99
DOWNLOAD€ 2,99

Cover: Dieter Wunderlich

EDITORIAL

„Richtig betrachtet ist jedes Foto ein Selbstportrait.” (Elizabeth Opalenik)

Wie wahr. Nicht nur das Offensichtliche, sondern auch das Verborgene berührt uns beim Betrachten guter Fotos. Der Blick des Fotografen führt uns in seine Welt, seine Wahrnehmung und in neue Teile der Welt. So bekannt sie auch sei.

Ein fotografischer Höhepunkt des Jahres, ist die Photokina2018, die im September in der Domstadt ausgerichtet wird. Hinter den Kulissen, so viel dürfen wir Ihnen verraten, laufen außerdem schon die Vorbereitungen für einen Soul-of-Street-Meilenstein auf Hochtouren: In der übernächsten Ausgabe (#20) feiern wir unser Jubiläum mit Ihnen.

In dieser Ausgabe stellen wir scharf auf den Menschen: Portraits sind unser Fokusthema. Da wäre Andreas Jorns, ein Spezialist für Schwarz-weiß. Mit „comeundone“ brachte er jüngst eine Monografie heraus, die man zweifellos in die Reportage-Fotografie einordnen kann, einem Teilbereich der Streetfotografie. Er verrät mir, warum er alle Farbe beiseitelässt und ausnahmslos in schwarz-weiß fotografiert.

Jens von Ewald nutzte im Juni den „31. Photowalk Cologne“, um sich einen kompletten Tag mit Dieter Wunderlich zu unterhalten und ihm beim Fotografieren über die Schulter zu schauen. Dieter ist bekannt für seine Streetportraits. Dabei entstand wieder ein wunderbarer Artikel seiner Reihe „Begegnung mit …“

Im Interview sprachen wir mit Hendrik Lohmann über seine Serie „What the hell…“ und erfuhren mehr über die intimen Augenblicke mit seinen spontanen Protagonisten. Von Düsseldorf verschlägt es uns dann nach Berlin. Hier hat der Franzose Camille Bokhobza eindrucksvoll die Partyszene abgelichtet und damit eine wundervolle Reportage der heutigen Zeit geschaffen.

Auch international waren wir tätig: Eduardo Asenjo Matus stimmt sich mit Musik auf die Streetfotografie ein und nimmt uns mit in seine „graue Welt“. Der junge Chilene geht offen mit seiner Depression um und gewährt uns Einblick in seine Träume und Projekte.

Ebenso finden Sie, liebe Leser, wieder Ihre Bilder in dieser Ausgabe. Seien Sie ermutigt, auch weiterhin auf unserer Facebook-Plattform Ihre besten Bilder hochzuladen – eventuell ist Ihr Foto dann in einer der nächsten Ausgaben dabei.

Wir freuen uns sehr, dass diese Ausgabe den Weg in Ihre Hände gefunden hat und wünschen Ihnen eine inspirierende Photokina 2018 und eine fotoreiche Zeit. Eventuell treffen wir uns auch einmal persönlich auf einem unserer Photowalks. Nun aber viel Spaß bei der Lektüre.

Ihr Reiner Girsch und das gesamte Team von Soul of Street


#17

Jahrgang 2018
PRINT € 12,99
DOWNLOAD€ 2,99

Coverfoto: Jürgen Leiendecker

EDITORIAL

Was für ein Theater!

In den letzten Wochen herrscht ein großes aufgeregtes durcheinander rund um die DSVGO. Sie weckt Emotionen und lässt verzweifeln. Während ich hier sitze um dieses Editorial zu schreiben, macht diese neue EU-Datenschutzgrundverordnung von sich verstärkt die Rede und verunsichert so manchen Fotografen und die, die es ebenso betrifft. Da braucht es nicht lange auf sich warten lassen, bis sich die soziale Medienlandschaft in ihrer vollen Pracht mit geführten Debatten, gefüllten Blogs und sich weiterhin fragenden EU-Bürgern entfaltet. Pfiffige Geschäftemacher und rechtschaffene Anwälte wittern mit ihren Geldspürnasen neue Wege um daraus Kapital schlagen zu können, vielleicht.

Haben Sie aber keine Angst, wir sind keiner sterbenden Kunst verschrieben und unterliegen keinen affektierten Äußerungen, wir erleben den Wandel des Bewusstseins und hinterlassen im Hier und Jetzt, nicht noch mehr Fragen, indem wir dieses Thema unter die Lupe nehmen und Haarspalterei betreiben. Vielleicht ist es auch nur eine Komödie und wir werden irgendwann eines besseren belehrt. Verstehen Sie also meine Gedanken als kleine polemische Unterstreichung unserer Sorgfalt die somit dokumentiert ist.

Einigen wir uns also darauf, dass die Streetfotografie mit ihren künstlerischen Möglichkeiten, weiterhin eine Bühne braucht. — Licht aus, Vorhang auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebes Publikum, liebe Freunde, nun möchten wir Sie herzlich willkommen heißen, zur siebzehnten Ausgabe von Soul of Street. Siebzehn Mal, in der dieses Magazin der Streetfotografie im deutschsprachigen Raum zur kulturellen Landschaft der Streetfotografie verhilft. Stets mit kreativen kollektiven Einflüssen und der nötigen Portion Enthusiasmus, gleichen wir uns, wie Bühnenautoren, die mit einer großen redaktionellen Freiheit arbeiten — um schlussendlich auch ihnen etwas darzubieten. Das Magazin als Metapher zum Bühnenstück. Die in unseren Ausgaben behandelten Themen schauen oftmals über den Tellerrand hinaus, denn es sind weitaus größere Reize in diesem Genre vorhanden und wir kratzen nicht an der Oberfläche einer Begriffsdefinition des eigentlichen Wortes Streetfotografie. Nein,  wir schlüpfen tiefer hinein, in diese lebendige und besondere Art der Fotografie und reißen förmlich die Türen zum Fundus, auf um interessiert Ausschau nach neuen Projekten zu halten. Es sollen Themen sein, die uns auf unterschiedlichster Art und Weise bewegen und den Lesern hin und wieder zu einer belebenden Attitüde verhelfen.

In diesem Genre bewegen sich die Fotografen allzu oft in geselliger Runde des trivialen Alltagsleben und suchen nach kleinen oder großen Geschichten, die die Bühne des Lebens offenbart, just in diesen gefühlten Momenten verdrängen wir alles um uns herum und befreien uns vom eigenen Unbehagen und verspüren bei erfolgreicher Wahrnehmung, sogar Nuancen von Glück.

Seien Sie nun unser Ehrengast und übertreten Sie in dieser Ausgabe von Soul of Street die Grenze zwischen Zuschauerraum, Bühne und Handlung.

Herzlichst grüßt Sie, Marc Barkowski

 


#16

Jahrgang 2018
PRINT € 12,99
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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

lassen Sie mich kurz an mein letztes Editorial anschließen. Hier ein kleiner Auszug, den ich hervorheben möchte:

»Ist in Ihnen dabei auch das Gefühl entstanden, dem neuen Jahr doch noch etwas mehr Erfüllung einflüstern zu wollen als zuvor? Diese eine fehlende, einfallsreiche Nuance mit bei zu mischen, um dem, was noch in Geist und Seele stecken kann, etwas zu entlocken.«

Ist dabei etwas herumgekommen? Haben Sie die fehlende kreative Zutat gefunden und beigemischt?

– Kommt Ihnen diese Frage vielleicht zu direkt und unvorbereitet? Nun, wir können auch das Thema wechseln: Was halten Sie vom Wetter? – „Wetter?“ – Ja, das Wetter!

Manchmal gehört es in einem Editorial dazu und zu einem Small-talk im Hausflur erst recht. Romane leben davon und nörgelnden wetter-feinfühligen Menschen gibt es eine lebensfüllende Grundlage, um zu existieren. Warum also nicht?!

Das Wetter ist an Impulsivität und Kreativität kaum zu übertreffen und hat schon erhebliche Kapriolen in den letzten vier Monaten geschlagen. Angefangen bei den dunkelsten Wolken mit Gelbstich und hielten die häufigen Regengüsse einen deprimierenden Schleier ums eigene Haupt. Dazu folgten bald pubertierende Stürme, die so manchem Dach die Frisur ruiniert haben. Die ersten Sonnenstrahlen schafften es erst Ende Februar auf den Boden der Tatsachen anzukommen – allerdings folgte dem Hauch des wärmespendenden Planeten zugleich die ungern gespürte sibirische Kälte – und verdrängte somit ziemlich schroff die milden Temperaturen aus den Wochen zuvor.

– Soweit wollte ich nun eigentlich nicht ausholen und ich vermute mal stark, etwas am Thema vorbeigeschrieben zu haben. Auch möchte ich Ihre Zeit mit dem Editorial nicht weiter ausreizen, denn im Eigentlichen geht es ja wiederum auch um andere Themen, an die ich vielleicht hätte anknüpfen müssen? Mit Recht scheinen Sie mir nun etwas verwirrt zu sein und wissen nun gar nicht mehr, worum es geht? Das macht aber nichts …

Abschließend und kursweisend möchte ich aber der Form halber erwähnen, dass wir wieder erstklassige Fotografen mit einmaligen Bildern und bedeutungsvollen Worten in dieser neuesten Ausgabe von Soul of Street einbringen konnten.

In diesem Sinne überlasse ich Ihnen die sechzehnte Ausgabe für Ihren persönlichen Moment.

Herzliche Grüße

Marc Barkowski


#15

Jahrgang 2018
PRINT €9,99
DOWNLOAD€1,99

 

EDITORIAL

“Ich fotografiere einfach die Scheiße um mich herum, das ist meine Kunst …“

( Charles Bukowski )            

           

Liebe Leserinnen und Leser!

haben Sie sich auch zwischen den Jahren diese gewissen Mußestunden gegönnt und sind in sich eingekehrt und haben insbesondere auch auf Ihre kreative Zeit zurückgeschaut? Ist in Ihnen dabei auch das Gefühl entstanden, dem neuen Jahr doch noch etwas mehr Erfüllung einflüstern zu wollen als zuvor? Diese eine fehlende, einfallsreiche Nuance mit beizumischen, um dem, was noch in Geist und Seele stecken kann, etwas zu entlocken. All das setzt aber einen erweiterten Anflug von geistiger Freiheit, ohne Grenzen, voraus, um sich vom hektischen Alltag zu befreien. Es sollte die Phase zum Besinnen und Reflektieren sein, die wir von Zeit zu Zeit immer wieder benötigen, um unser selbstbestimmtes Leben auch Realität werden lassen zu können. Nur durch diese Weiterentwicklung erlangen wir Herz, Verstand und Gefühl, um eine persönliche Ausdrucksweise oder Bildsprache zu erfahren. Allerdings geschieht dies nicht von jetzt auf gleich. Bringen Sie also genügend Zeit mit in die Streetfotografie.

Auf diesem Weg der Selbsterkenntnis werden wieder alle Streetfotografie-Begeisterten auch in diesem Jahr an die Hand genommen und mit einer Vielzahl von Möglichkeiten konfrontiert, die sich in der Streetfotografie-Szene national sowie international auftun werden. Streetfotografie-Festivals in Rom, Miami und Brüssel oder Workshops in Berlin, Mailand und Paris, aber auch Photowalks in Köln, Stuttgart und München geben uns nur einen kleinen Einblick in die Fülle der großen Inspirationsquellen dieses Genres. Diese gebündelte Kompetenz lässt somit jeden, der sich für diese Art der Fotografie interessiert und sie fühlen möchte, stets einen Türspalt offen, durch den man die Streetfotografie erstmal nur beobachten kann – wer aber möchte, der tritt ein und verbindet sich mit ihr.

Eine dieser Verbindungen haben Sie gerade vor sich: Herzlich willkommen bei Ihrer Auszeit mit diesem einmaligen Magazin.

Herzlichst

Euer Soul of Street Team


Ausgabe#14

Jahrgang 2017

9,99€ (Printausgabe)  

1,99€ (Download)

EDITORIAL

“Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen; wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts.“ ( Georg Friedrich Hegel )                   

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesen letzten Wochen im Winter 2017 vollenden wir ein erfolgreiches Jahr für Soul of Street. Wir messen unseren Erfolg allerdings nicht an Einkommen oder an materiellen Dingen. Denn hier kann noch lange nicht von finanziellem Gewinn oder finanzieller Unabhängigkeit die Rede sein. Als wir 2015 anfingen, etwas Neues zu erschaffen und aus dem Nichts hervorzubringen, ist es doch die Leidenschaft, gepaart mit viel Herzblut, gewesen, die uns den Schritt wagen ließ, ein Magazin für die deutsche Streetfotografie-Community auferstehen zu lassen. Aus finanzieller Sicht eigentlich ein komplettes Desaster und für jeden Verleger und Herausgeber im wirtschaftlichen Sinne ein No-Go. Aber wir ließen uns davon nicht abbringen oder einschüchtern – denn Liebe macht ja bekanntlich blind – und so investierten wir stets mit privaten Mitteln in dieses für uns einmalige Projekt, um so den Fortbestand auch weiterhin zu gewährleisten. Seitdem wir im Frühling 2017 mit unseren Designer-Kameragurten eine Möglichkeit bekommen haben, Soul of Street ein gewisses, stabiles Fundament zu geben, entwickelte sich daraus die Basis für ein weiteres Fortbestehen, um dieser reinen Poesie auch weiterhin Herr bleiben zu können.

Mit unserem Magazin, den von uns organisierten Photowalks, und schlussendlich mit unseren Produkten, präsentieren wir Ihnen, unserer Community, ein vielfältiges Angebot aus dem Bereich der Streetfotografie und sogar ein wenig darüber hinaus. Dies alles geschieht nicht selbstverständlich, darum möchten wir uns bei allen Freunden, Wegbegleitern und unseren Familien für die Hilfe, den Zuspruch und die uns zuteilwerdende Unterstützung in jeglicher Form bedanken. Denn auch diese kleinen und großen Gesten sind emotional stärkend und formen zudem unseren Geist für die nötige Willenskraft. Alle Menschen, die wir erreichen und die daran beteiligt sind, setzen sich für diese Sache und Idee ein. Bewusst oder unbewusst geben wir alle, die zu einem Teil des Genres geworden sind, der gegenwärtigen Streetfotografie ein Gesicht und hauchen ihr die nötige Seele ein.

Nun lassen wir das Sinnieren sein und wünschen all jenen, die sich mit uns verbunden fühlen – und ihren Familien – ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018.

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten unserer Ausgabe #14 von Soul of Street Photography & Philosophy.

Herzlichst

Euer Soul of Street Team


Ausgabe#13

Jahrgang 2017

9,99€ (Printausgabe)  

1,99€ (Download)

EDITORIAL

“Nichts ändert sich, wenn sich nichts ändert”

Liebe Leserinnen und Leser!

Der Wechsel der Jahreszeiten birgt eine stetige und beständige Veränderung in sich, auf die man sich ein wenig instinktiv einstellen kann, nun ist dieser Sommer noch schemenhaft in der Ferne zu erkennen, wie er winkend sich bis ins nächste Jahr mit einem freundlichen „Auf Wiedersehen!“ verabschiedet und uns völlig wahllos zurücklässt.

Der Herbst ist fast ganz in der Türe und begrüßt uns mit einem High Five der Winde, beim hereintreten ist die spürbare herbstliche frische Luft ein willkommener Raumerfrischer der im Sog seiner selbst das Rauschen der Blätter mit herein transportiert und wenn sich die Präsenz verfestigt hat, so ist der Herbst eingezogen und bleibt vorerst temporär zu Besuch.

Vollkommen unbeeindruckt von diesem Schauspiel geht die Streetphotography durch diese Veränderungen hindurch und findet Tagein und Tagaus neue Freunde. Für viele wird es allerdings auch eine kurzweilige Bekanntschaft bleiben, aber für andere wiederum, kann es das gefundene, geborgene sein, das auf Ewig bleibt!

Auch wenn das Ewige Leben der gegenwärtigen Street Photography schon aberkannt wurde, so ist die Poesie – Streetpoesie, die sich darin verbirgt, doch fest verschweißt mit dem eigenen Leben, die sich wie eine Vernarbung von Schicksalen auf der Haut entlang zieht und zum Dasein eines manchen Streetfotografen einfach dazugehört. Persönliche Veränderungen sind in diesem Genre mit zwangsläufigen Erfahrungen und Erkenntnissen verbunden, das macht es so besonders daran und wenn man aufhört von einem Hobby zu reden und zur sprichwörtlichen Passion hinüber geleitet, so ist man auf einem guten Weg, sich dieser Aufgabe gänzlich zu ergeben.

Es  gibt in der Street Photography nicht viele Regeln , eine allerdings davon ist, dass die Streetfotografie nicht Tot zu bekommen ist. Auch wenn sich daraus in den letzten Jahren eine Mode entwickelt hat, so ist der Fortschritt förmlich auch dadurch greifbarer geworden. Street Photography Festivals tun sich in den großen und kleiner Ländern dieser Welt empor und ziehen erfolgreich die Haute Couture dieses Genres mit sich und viele Begeisterte dieser Kunst folgen Ihrem Ruf aus den Sozialen Medien. Diverse Workshops erblicken das Licht der Welt und bieten Einblicke in das besondere Schaffen vom Erschaffen. Es ist zwar nichts mehr wie es war, aber sie wird auch nicht wieder verschwinden, denn sie ist und bleibt als gutes Stück geschrieben.

Bleiben! Ja, das haben wir auch weiterhin vor. Unser Platz im Zuschauerraum vom Theaters des Lebens hat mittlerweile einen festen Namen bekommen, es ist wie eine Stuhlpatenschaft, die wir mittlerweile schon im zweiten Jahr für uns sichern konnten.

Aber es steckt noch viel mehr dahinter, durch unseren unermüdlichen Einsatz ist es uns ermöglicht worden, ein Teil des Ensembles zu werden um der Regie eine Assistenz zu stellen.

Nun möchten wir den Vorhang für unser 13tes Stück in der 2ten Spielzeit öffnen und Euch den Blick auf diese neue Ausgabe möglich zu machen.

Wir wünschen Euch nun viel Spaß beim mitfeiern dieser Premiere!

Euer Soul of Street-Team


 

Ausgabe#12

Jahrgang 2017

9,99€ (Printausgabe)  

1,99€ (Download)

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

Zwölf Ausgaben pflastern wie große Fliesen nun unseren doch meist mit Geröll angehäuften Weg der Streetfotografie und ihrer Philosophie. Aller Anfang ist schwer und somit sind wir oftmals ziellos von Ausgabe zu Ausgabe losgezogen und haben nie erhofft, das große Los zu ziehen. Aber dennoch, wenn wir so zurückblicken und unsere ganzen Arbeiten betrachten, erfüllt es uns mit großer Zufriedenheit, etwas erschafft zu haben, das eine gewisse Beständigkeit haben wird und nicht von der Hand zu weisen ist.

In die Hand legen möchten wir Euch nun die Ausgabe #12 von Soul of Street und sind total glücklich, den international bekannten Hamburger Streetfotografen Siegfried Hansen für ein Interview gewonnen zu haben. Neben seinen einzigartigen grafischen und abstrakten Bildern, die wir im Magazin zeigen, berichtet er auch mehr über seine Vorgehens- und Denkweise zur Entstehung seiner herausragenden Fotografie.

Des Weiteren setzten wir auch in dieser Ausgabe unsere Serie „Bessere Streetfotos machen?“ fort und zwar mit einem weiteren interessanten Artikel von Jürgen Warschun mit dem Titel „Chaos, Ordnung, Geometrie“. In besonderer Weise möchten wir uns an dieser Stelle bei Jürgen für seine Beiträge – sowohl im Forum mit diversen Hilfestellungen für die Mitglieder als auch Autor diverser Artikel – mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ herzlich bedanken.

Mit SOUL OF STREET – Das Streetfotografie Forum haben wir für die deutsche Streetfotografie-Community auf Facebook einen besonderen Raum geschaffen. In dieser Gruppe werden fotografische Arbeiten von den Mitgliedern aus der ganzen Welt gezeigt und gewürdigt oder auch mal kritisiert. Das SoS-Team hatte nun die Idee, acht besondere Bilder aus der Gruppe heraus zu suchen und diesen im Soul of Street Magazin einen gesonderten Platz zu bieten. Schaut selbst, was die Community zu bieten hat.

Mit Bill Bernstein, einem international renommierter Fotografen, der auch jahrelang Paul McCartneys persönlicher Fotograf war, haben wir in dieser Ausgabe die nötige „Party“ im Magazin verarbeitet und zwar mit seinen Bildern, die in den späten 70er Jahren im Studio 54 entstanden sind. Bill Bernstein erzählt in seinem Artikel aber auch wie er durch einen Zufall zur Fotografie gekommen ist, die seinen bisherigen Lebensweg stets begleitet hat.

In dieser Ausgabe hat auch Daniel Schilling aus Dortmund seinen Platz im Soul of Street Magazin gefunden. Ganz plötzlich war Daniel da und besucht seither unsere Photowalks. Er beschreibt Euch seinen Weg in die Streetfotografie. Dieser ist zwar ganz klassisch, aber seine Begeisterung für dieses Genre ist ganz oben angesiedelt. Dass dies noch zu weiteren großartigen Bildern von ihm führen wird, da sind wir uns sicher.

Vorstellen in dieser Ausgabe möchten wir Euch auch ein besonders interessantes Fotografen-Kollektiv, das aus acht Personen besteht. Dieses Mal gingen unsere Fragen nach Buenos Aires, in die Hauptstadt Argentiniens, zum dort ansässigen Kollektiv mit dem doch ungewöhnlichen Namen M.A.F.I.A.

Die Ausgabe steckt also voller Visionen, Wege und Ziele und taucht ein in die Welt derer, die sich ihrer Leidenschaft hingeben. In ihr verbirgt sich also wieder eine besondere Welt der Fotografie.

Somit haben wir das erste Dutzend geschafft.

Nun wünschen wir Euch viel Spaß mit dieser Ausgabe von Soul of Street.


Ausgabe #11

Jahrgang 2017

65 Seiten

9,99€ (Printausgabe)  

1,99€ (Download)

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

Die elegante ELF kommt nach der vollkommenden Zehn in der Zahlensymbolik.
Unsere neue Ausgabe symbolisiert diesmal die attraktive Unvollkommenheit unseres Zeitgeistes und befähigt dennoch den einen oder anderen Leser, Visionen auch existent werden zu lassen.

Nun ziehen wir vorbei an den sinnbildlichen Funktionen von Zahlen und geben der tiefgründigen Symbolik in der Streetfotografie mit unserer Obsession weiterhin einen Ausgangspunkt, um dem „Hier und Jetzt“ einer bestimmten Bedeutung zukommen zu lassen.

Den Anfang macht das Titelbild von Valerie Jardin und es lässt schon erahnen, wohin die Reise im Gespräch mit der bekannten französischen Fotografin geht. Für dieses Interview machte sich Christof Timmermann extra auf dem Weg nach Paris, um Valerie direkt vor Ort treffen und mit vielen Fragen löchern zu können.

Das zweite Interview für diese Ausgabe führte Marc mit Christof Timmermann selbst. Als stiller Freund von SoS der ersten Stunde gibt er in seinem Gespräch tiefgründige Ansätze und Einblicke in sein fotografisches Denken und Handeln.

Mit dem Artikel „Weniger-Detail-mehr-Dynamik“ aus der Serie „Bessere Streetfotos machen?“ von Jürgen Warschun bekommen wir interessante und gut funktionierende Ansätze zum Thema Bildgestaltung in der Streetfotografie.

Wie gewohnt stellen wir auch in dieser Ausgabe ein Streetfotografie-Kollektiv vor. Mit Michele Rice Chan aus Hong Kong haben wir ein Mitglied des Kollektivs The Orange Moon Collective beim BSPF 2016 in Brüssel kennengelernt und sie über das Kollektiv berichten lassen.

Zum Ende möchten wir euch Patrik Wendt aus Bochum vorstellen, der in den fernen Ländern dieser Welt seine Motive im öffentlichen Raum findet und neben seinen Bildern einige sehr interessante Antworten zu Reiners Fragen hat.

Nun wünschen wir Euch viel Spaß mit dieser Ausgabe von Soul of Street.

  

Ausgabe #10

Jahrgang 2017

89 Seiten

9,99€ (Printausgabe) 

1,99€ (Download)

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist es vollbracht: die neue und bisher dickste Soul of Street Ausgabe ist fertiggestellt, oder vielleicht sollten wir besser sagen “Soul of Santiago“? Denn diese Ausgabe widmet sich komplett Chile und seinen Fotografen.

Um zu erklären, warum das so ist muss ich ein wenig ausholen: Am 16. August 2016 stieg ich (Lukas) in Düsseldorf in ein Flugzeug, das mich 12.500 Kilometer weit weg, auf die andere Welthalbkugel, weg vom deutschen Sommer, in den chilenischen, gar nicht mal so kalten, Winter bringen sollte.

Den Anfang macht Eric Mankacen. Der ehemalige Mathe-Professor hat vor drei Jahren für seine Leidenschaft, die Fotografie, alles auf eine Karte gesetzt und ist seitdem sehr erfolgreich damit. Zudem erfahrt Ihr, was es mit seinem Namen auf sich hat – eine sehr spannende Geschichte.

Im anschließenden Interview mit Raúl Goycoolea erzählt uns der Fotojournalist von seinen Foto-Essays und Langzeit-Projekten, mit denen er es schafft, die Essenz von besonderen Orten und Menschen einzufangen.

Das nächste Interview widmet sich Paula Navarro, eine Fotografin, die wir ganz besonders ins Herz geschlossen haben und von der auch das Titelbild dieser Ausgabe stammt. Mit ihrer herzlichen und einfühlsamen Art schafft sie es wahrlich, die Seele Santiagos und Chiles abzubilden.

In der Rubrik “Vorgestellt” haben wir einen chilenischen Fotografen, der sein fotografisches Handwerk allerdings in Deutschland gelernt hat.

In der Rubrik “Zeitreise” zeigt uns Hugo Angel wie sich Chile und die Fotografie in den letzten 25 Jahren verändert haben.

Den Abschluss dieser Ausgabe bildet das Kollektiv “Migrar Photo”, das sich neben Streetfotografie auch auf journalistischen Content spezialisiert hat. Der Name leitet sich von Migration ab, da diese genau wie die Fotografie des Kollektives die Elemente Gefahr und Reisen beinhaltet.

Nun bleibt uns nur noch zu sagen, viel Spaß mit dieser Ausgabe. Disfruten!


Ausgabe #09

Jahrgang 2017

72 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

derweil verwehten die ersten Wochen im neuen Jahr und ließen uns so manches Mal die Finger am Auslöser gefrieren. Nur Lukas hatte eine hitzige Welle in Chile. Nun ist er aber wieder wohlbehalten in seiner Wahlheimat Köln zurück und wir begrüßen ihn ganz herzlich!

Den Auftakt bietet bereits das Cover dieses Magazins. Das Bild trägt den Titel „Konfettidusche“ und zeigt eine Szene aus dem Straßen-Sommerkarneval Amiens.

Mit einem feinfühligen Gedicht von Marc Barkowski beginnt die neunte Ausgabe. Es ist ein emphatischer Weckruf, der etwas anderen Art.


Special Edition #01 – English

Year 2016

50 pages

0,99€ (Download)

EDITORIAL

Dear Readers,

Soul of Street is going ahead. We created this special issue a new format of our Soul of Street Magazine and are very proud to present you this #Soulofbrussels Issue. We are always looking for new paths we can go together with the Streetphotopgrahy community. Our visions become more and more concrete ideas with a tangible form, with results, we don’t want to keep back any longer from you.



Sonderausgabe Ausgabe #01 – Deutsch

Jahrgang 2016

50 Seiten

0,99€ (Download)

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

Soul of Street wagt sich vor. Wir haben mit dieser Sonderausgabe eine Abkapslung von unserem Soul of Street Magazin erschaffen und sind sehr stolz darauf, Euch diese #Soulofbrussels Ausgabe präsentieren zu können. Wir suchen stets nach neuen Wegen, die wir mit der Streetfotografie Community zusammen gehen können. Unsere Visionen werden immer mehr und mehr zu konkreteren Ideen und bekommen mehr und mehr eine festere Form, deren Ergebnisse wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Mit dem letzten Magazin für das Jahr 2016 möchten wir noch ein paar große Farbkleckse in der doch eher schwarz-weiß geprägten Streetfotografie hinterlassen. Freut Euch auf spannende Themen.


Ausgabe #08

Jahrgang 2016

79 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

EDITORIAL #08

Liebe Leserinnen und Leser,

nun haben wir schon wieder Dezember und das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende. Schon bald werden auch die letzten bunten Blätter verschwunden sein und wir geleiten in die andächtige und besinnliche Zeit.

Wir haben uns in den letzten Wochen von den Schönheiten des bunten Herbst inspirieren lassen und in dieser Ausgabe ganz dem Thema Farben gewidmet.

Mit dieser letzten Ausgabe von Soul of Street – Das Streetfotografie Magazin für das Jahr 2016 möchten wir noch ein paar große Farbkleckse in der doch eher schwarz-weiß geprägten Streetfotografie hinterlassen. Freut Euch auf spannende Themen.


Ausgabe #07

Jahrgang 2016

66 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

EDITORIAL #07

Liebe Leser, liebe Community, liebe Street-Enthusiasten,

nun haben wir diese Ausgabe #07 von Soul of Street – Das deutsche Streetfotografie Magazin fertiggestellt und du liest wahrscheinlich gerade aufgeregt die ersten Zeilen am Monitor oder hältst sie bestenfalls als Printmagazin in deinen Händen und blätterst sie neugierig vor und zurück.

Wie dem auch sei, herzlich willkommen zu dieser aktuellen Ausgabe, die sich mit unseren persönlichen Erfahrungen in Stuttgart beschäftigt und sich um interessante Fotografen dieser Stadt dreht, die uns an ihrem Schaffen und ihren Bildern teilhaben lassen, und somit natürlich ihre einmaligen Augenblicke und Sichtweisen in dieser Ausgabe vorstellen.

Diese vorzeigbare Gesamtausbeute ist das Ergebnis einer Großstadtjagd, die aus dem im Nebel verhangenen Santiago de Chile durch Lukas und in den ziemlich schweißtreibenden heißen Sommertagen in Köln durch Reiner, Marc und Peter zu einer besonderen Trophäe gestaltet und zusammengefügt wurde.

Es war ein Zusammenspiel zwischen Kausalität und Zufall, das zum Ergebnis und schlussendlich zu dieser Ausgabe führte.


Ausgabe #06

Jahrgang 2016

46 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

AUS STREET WIRD SOUL OF STREET

Lieber Leser, liebe Community, liebe Street Enthusiasten, in dieser Ausgabe möchten wir uns von jemanden verabschieden: unserem alten Magazinnamen.

Dieser Abschied soll jedoch kein Grund zur Trauer sein, denn jedes Ende ist zugleich der Beginn von etwas Neuem.

Beginnend mit dieser Ausgabe werden wir unter dem Namen Soul of Street auftreten und euch weiterhin mit inspirierenden Texten und Fotos versorgen. Aber warum das Ganze werdet ihr euch wahrscheinlich fragen. Gerne erläutern wir es euch.

Soul of Street steht für uns als Definition. Wir defnieren damit nicht nur unsere Streetfotografie, sondern auch unsere Denkweise und unser Handeln in der Fotografie und darüber hinaus.

Der Name steht für unsere Liebe und unsere Leidenschaft zur Streetfotografie. Dafür, warum wir uns die Tage und Nächte für dieses Projekt um die Ohren schlagen. Unsere Freizeit, unser Geld und vor allem unser Herzblut dafür opfern.

Diese Philosophie und Leidenschaft wollten wir mit dem Namen Soul of Street ausdrücken. Sie ist rau, sie ist sanft, sie ist Liebe, aber auch Schmerz, sie ist hart und zugleich weich, sie kann hässlich sein, aber auch wunderschön, immer jedoch ist sie Leidenschaft: Die Seele der Straße – Soul of Street.


Ausgabe #05

Jahrgang 2016

38 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

FRAUEN IN DER STREETFOTOGRAFIE

Frauen in der STREETfotografie. Haben sie Vorteile? Gehen sie anders vor wie Männer? Wir begeben uns in Ausgabe 5 auf eine Art Spurensuche.

Auf der Spurensuche wurden wir durch unsere Recherche auf Nika Wess aufmerksam. Führten ein Interview mit Roza Vulf und stellten Ying Tang 5 Fragen.

Vorstellen möchten wir Magdalena Röseler mit ihren tollen Arbeiten.


Ausgabe #04

Jahrgang 2016

39 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

DAS MANIFEST DER STREETPHILOSOPHIE

Meine heutige Erfahrung lehrt mich, dass sich erst im Laufe der Zeit durch die unzähligen Stunden, die man mit dem Fotografieren auf der Straße verbringt, so etwas wie eine Verbindung zwischen Motiv und Bild einstellt.

Irgendwann entwickelt sich ein innerer Prozess, der vom Sehen zum Hinsehen und anschließend zum Verstehen führt. Nach und nach findest Du Deine Motive und kannst die Bildaussage schneller erfassen.

Es ist ein wenig so, als würdest Du versuchen, Dich in einem fremden dunklen Zimmer problemlos zu bewegen. Anfänglich mag dem Ganzen ein vorsichtiges, vielleicht auch mulmiges Gefühl anhaften – Du öffnest die Tür zur Öffentlichkeit und zu …


Ausgabe #03

Jahrgang 2016

52 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

STREETFOTOGRAFIE – MEHR ALS NUR EIN HOBBY

In dieser Ausgabe zeigen wir dir, dass die Streetfotografie mehr als nur ein Hobby ist. Es ist Leidenschaft, Kunst, Herzblut und noch vieles mehr…

So gibt Marc Barkowski einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt, Peter Zenker steht im großen Interview Rede und Antwort, Hans Severin beantwortet unsere 5 Fragen, mit Matthias Uhlig stellen wir einen ambitionierten Fotografen vor und zu guter letzt reflektiert Christof Timmermann seine Gedanken von einem Photo Walk in Freiburg.


Ausgabe #02

Jahrgang 2015

38 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

Illegal – Strassenfotografie in Deutschland

Sind Streetfotografen Gesetzesbrecher? Ist die Streetfotografie ein Angriff auf die Privatsphäre? Was bedeutet die hiesige Rechtslage für die Streetfotografie? Marc Barkowski hat sich diese und einige andere Fragen gestellt und im Artikel Illegal zusammengetragen.


Ausgabe #01

Jahrgang 2015

34 Seiten

9,99€ (Printausgabe)

STREETFOTOGRAFIE UND MORAL

 „Sehen, zielen, auslösen und verduften.“ Was Henri Cartier-Bresson hier in aller Kürze beschreibt, treibt auch uns immer noch um. Wir ziehen mit der Kamera durch steile Häuserschluchten oder durchs verkehrsberuhigte Wohnviertel, die Kamera immer griffbereit. Und es gibt viele von uns: Die Streetfotografie befindet sich im Aufwind, international wie im deutschsprachigen Raum. Bei einem unserer Foto Walks hatten wir die Idee, etwas für die deutschsprachige Community zu tun.

 

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