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Auf Reisen mit Birgit und Bernd… – Normandie

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Als Hobbyfotograf fotografieren wir seit Jahren, vorzugsweise während unserer Urlaube. Dadurch sind Fotos auf Reisen nach Indien, St. Petersburg, Polen, Italien, Frankreich, USA, Portugal, England, Schottland, Deutschland, Ägypten und Mallorca entstanden sowie Fotos zu „Arts & Music“, „Garten“ und „Streetfotografie“.

Auf dem Weg in die Normandie sollte man Amiens, die Hauptstadt der Picardie, einen, wenn auch kurzen Besuch abstatten. Die Kathedrale Notre-Dame wurde ab 1220 gebaut, die Finanzierung erfolgte durch die Färberwaid-Pflanze, die einen blauen Farbstoff enthält. Die Plastiken und Reliefs sind einzigartig. Sehenswert ist die Fußgängerzone St-Leu mit mittelalterlichen Häusern, Kanälen, Restaurants, Bars und Kunsthandwerkern, der Platz an der Kathedrale ist umsäumt von alten Fachwerkhäusern.

Die normannische Küste ist ab Honfleur bis Bayeux von der D-Day-Landung am 6. Juni 1944 geprägt. Die US-Truppen landeten in der Abschnitten „Utah“ und „Omaha“, britische und kanadische Einheiten größtenteils bei Arromanches-les-Bains. An der Küste entlang reihen sich viele Soldatenfriedhöfe der Alliierten. Die Küste bei St. Aubin-Sur Mer ist eine der schönsten der Normandie. An der Cote de Nacre kann man noch die britischen „Mulberry Harbours“ genannten Landungsschiffe besichtigen.

Die Alabasterküste der Cote d’ Albatre erhielt ihren Namen von den Kalkfelsen und dem milchigen Wasser der Küste zwischen Le Havre und Le Treport.

Bekannt sind insbesondere die Klippen von Falaise d’Aval bei l’Etretat, geformt wie ein Elefant, der seinen Rüssel in das Meerwasser taucht.

Veules-les-Roses ist eine französische Gemeinde im Département Seine-Maritime in der Region Normandie. Der traumhafte Ort liegt wenige km östlich von Saint-Valery-en-Caux an der Alabasterküste im Arrondissement Dieppe. Sehenswert sind die Kirche Saint-Martin aus dem 13. / 16. Jahrhundert sowie die Ruine der Fischerkirche St. Nicolas aus dem 16. Jahrhundert. Zu den bekanntesten Künstlern und Literaten, die sich regelmäßig in Veules-les-Roses aufhielten, zählt Victor Hugo, an den eine Bronzeplatte und eine Straße erinnert.

Saint-Valery-en-Caux ist eine französische Gemeinde im Département Seine-Maritime in der Region Normandie. Bekannter als Saint-Valery ist Honfleur, eine Hafenstadt im Département Calvados in der Normandie. Sie liegt an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal. Noch heute stehen die Maler am Kai von Honfleur.

In den Greniers à Sel, zwei Lagerhäusern, die 1670 östlich des Vieux Bassin in l’Enclos, der im 13. Jahrhundert errichteten Verteidigungsanlage der Stadt zum Zweck der Salzlagerung, erbaut wurden, werden Ausstellungen zeitgenössischer Künstler organisiert.

Normandie 2-037-2-2 „im Hafen von Cherbourg“

Cherbourg war schon immer ein strategischer Seestützpunkt. Von hier gibt es umfangreiche Fähranbindungen über den Kanal nach England und Irland. In Cherbourg-en-Cotentin befindet sich das Museum La Cité de la Mer, in dem u.a. das größte öffentlich zugängliche Atom-U-Boot (Le Redoutable) sowie der Bathyscaph Archimède ausgestellt sind. Dem Museum ist zudem ein 12 Meter hohes Aquarium und eine Ausstellung zum Thema Ozeane angegliedert.

Die Halbinsel Cotentin gleicht vom Landschaftsbild der englischen Küste. Die Landzungen um das Cap de la Hague sind wild und zerklüftet, zahlreiche Vogelbeobachter (Tölpel, Sturmtaucher) sind fotografierend unterwegs. Auf einem Berg befindet sich das „Fort du Roule”, dessen „Musee du Roule“ an den D-Day und die Befreiung Cherborgs erinnert. Die Fotos zeigen auch die raue Küstenlandschaft auf dem Cotentin.

Mont-Saint-Michel ist eine ehemalige Abtei der Benediktiner in Frankreich. Sie liegt auf der gleichnamigen Klosterinsel in der Region Normandie im Département Manche auf dem Gemeindegebiet von Le Mont-Saint-Michel, südöstlich von Avranches.

Die Bauten der Abtei Mont-Saint-Michel wurden etwa gleichzeitig mit den gotischen Kathedralen errichtet und immer wieder verändert. Es war eines der umfangreichsten, schwierigsten und kostspieligsten Bauprojekte des gesamten Mittelalters.

Heute wird der Berg alljährlich von ca. 3,5 Millionen Menschen besucht. Die Bauten auf dem Mont-Saint-Michel gehören nicht allein zum kulturellen Erbe Europas – seit 1979 sind sowohl der Klosterberg als auch die umgebende Bucht Teil des UNESCO-Welterbes.

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