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Street Portraits – der etwas andere Gegensatz

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Mein Name ist Dieter Wunderlich, 67 Jahre alt und seit über vier Jahren im Ruhestand. Nach über 25jähriger Unterbrechung habe ich vor gut fünf Jahren wieder mit der Fotografie begonnen.

Da mich Bilder von Menschen, in ihren alltäglichen und nicht alltäglichen Lebenssituationen schon immer interessierten, nahm ich vor gut drei Jahren, an einem Streetfotoworkshop des Schweizers Thomas Leuthard teil (Mitorganisator war damals übrigens Reiner Girsch und zwei seiner Fotofreunde). Hier hat mich dann der Virus der Streetfotografie befallen und dieser hat mich bis heute nicht mehr losgelassen.

Im Gegensatz zu den meisten Streetfotografen, gehe ich selten gezielt auf Motivsuche. Da ich als Rentner relativ viel Zeit habe, bin ich mit meiner Frau häufiger unterwegs. Hierbei habe ich fast immer meine kleine Olympus dabei und nutze dann nach Möglichkeit jede Gelegenheit, interessante Szenen bzw. Menschen abzulichten. Auf diese Weise entstehen auch die meisten meiner Bilder.

Ich habe aber auch schon mit Bekannten Fotowalks organisiert und diese dann auch durchgeführt. In letzter Zeit hat sich mein Interesse auf die Street Portraifotografie verlagert (ich suche immer interessante Typen, die eine gewisse Individualität ausstrahlen) – inspiriert hierzu, wurde ich u.a. von den Fotografen Eric Kim, Clay Enos, ClipsofTipsLLC!

Meine Vorgehensweise speziell für dieses Genre der Fotografie ist:
1. Motiv lokalisieren

2. hierfür einen passenden und nicht zu störenden Hintergrund finden
(funktioniert leider nicht immer)

3. Person ansprechen – hierfür hat man natürlich nur eine äußerst geringe Zeitspanne. Da ich ganz gute empathische Fähigkeiten habe, ist es für mich ein nicht so großes Problem, mit Menschen in Kontakt zu treten. Selten sind diese Personen mir gegenüber ablehnend eingestellt und es kommen hinterher oft interessante Gespräche zustande. Bei Interesse
schicke ich ihnen dann auch die von ihnen gemachten Fotos zu.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Dieter, sehr schöne Fotos, Hut ab. Das mit dem ansprechen so ein Sache die man lernen muss. Nach 180 Tagen die ich durch mein eigenes Projekt auf der Straße bin, habe ich meine Ängste auch schon etwas verloren. Ich hoffe wir sehen noch sehr viel so schöne Fotos von dir.

    Lg Stefan

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