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Review Canon Systemkameras M10

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CANON EOS M10 Systemkamera

Vor einigen Tagen schickte uns CANON freundlicherweise zwei Systemkameras zu, die wir ausgiebig testen wollten – und so habe ich die erste Kamera, einen CANON EOS M10 direkt an unserem Photowalk „U-Bahn Hopping“ in Köln ausprobieren können.

Hier meine Erkenntnisse zur CANON EOS M10:

 

Lieferumfang und erste Eindrücke

Mit der EOS M10, einer handlichen Kompaktkamera mit 18-Megapixel-APS-C-Sensor, WLAN und klappbarem Touch-Bildschirm, die vor allem im Einsteiger-Segment anzusiedeln ist, begann ich meinen ersten Test.

Die Canon EOS M10 wird geliefert mit einem  EF-M 15-45mm 1:3,5-6,3 IS STM Objektiv, Objektivdeckel und -rückdeckel, einem Kamera-Gehäusedeckel, einem Tragegurt EM-200DB, dem Akkuladegerät LC-E12E, Netzkabel, dem Akku LP-E12, einem USB-Kabel und der Bedienungsanleitung.

Die Bedienelemente sind auf das Notwendigste reduziert, es gibt kein Moduswahlrad und auch sonst keinerlei unnötige Tasten, wie ich es von meiner „großen“ Canon kenne. Alle wichtigen Funktionen wie Bildvorschau oder die Aktivierung des integrierten Blitzes sind mit einem Tastendruck erreichbar. Die eigentliche Einstellung der Canon EOS M10 erfolgt über den drei Zoll großen Klapp-Display mit Touch-Funktion, dessen Bedienung erstaunlich einfach von der Hand geht. Leider fehlte mir in der Ein- oder anderen Situation der nicht vorhandene elektronische Sucher, aber man gewöhnt sich schnell ans Klapp-Display mit Touchauslöser und dabei kamen „trotzdem“ ein paar gute Ergebnisse zustande.

Street Tauglichkeit

Die Canon EOS M10 ist schnell und zuverlässig. Einmal in Betrieb genommen zeigte sich schon bei den ersten Fotos, dass die Kamera mit ihren kleinen Ausmaßen sehr praktisch und unauffällig ist, der Autofokus arbeitet bei normalen Lichtverhältnissen schnell und präzise – insgesamt ist die Geschwindigkeit des Autofokus erstaunlich gut. Die Bedienung der EOS M10 ist nicht nur ausgesprochen einfach, sondern es macht auch richtig Spaß, mit der M10 zu fotografieren. Ich konnte mich sich dank intelligenter Automatikmodi immer auf das Wesentliche – mein Motiv – konzentrieren und so entstanden ein paar gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen, die ich so nicht erwartet hätte.

Geschwindigkeit
dark side

Qualität + Fazit

Eine gute, kompakte Systemkamera

Mein doch recht positiven Eindruck wird nur gestört durch das Material der Canon EOS M10, welches einem billigen Plastik ähnelt, trotzdem finde ich die Kamera rundum solide und sie liegt gut in der Hand. Wie bereits erwähnt für Einsteiger sicherlich eine gute Wahl, wenn man nicht viel im Manuellen Modus fotografieren möchte – für den Streetfotografen, der sicherlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung benötigt, ist die Canon EOS M10 eher weniger geeignet.

 

Dieser Artikel wurde uns von CANON zum Testen zur Verfügung gestellt.

2 KOMMENTARE

  1. Hallo Horst,
    schöner kurzer und interessanter Test. Die Bilder sehen auch sehr gut aus! Wir hatten uns ja schon über die Kamera unterhalten.
    Wird es evtl. auch mal einen Test zur Fuji x70/x100 geben?

    Eine Anmerkung habe ich:
    „…für den Streetfotografen, der sicherlich mehr Möglichkeiten zur Einstellung benötigt, ist die Canon EOS M10 eher weniger geeignet.“

    Das finde ich persönlich eher gut, da einmal eingestellt man sich um nichts kümmern muss. Ok, es gibt Ausnahmesituationen, in denen man die Einstellungen selber wählen sollte, aber diese sind eher selten.
    So, jetzt hast du mich wunderbar vom eigenen Blogartikel schreiben abgelenkt!
    Gruß Daniel

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