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Urbanes – Fotografien von Frank Wöllnitz

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Frank Wöllnitz ist 52 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Töchter.

Seine fotografischen Arbeiten spiegeln die vielfältigen Möglichkeiten der Fotografie im öffentlichen Raum, hier möchten wir Euch einen kleinen Teil aus seiner Serie „Urbanes“ vorstellen.

Frank über sich; „Ich bin der unvorbereitete Fotograf, der gerne spontan fotografiert und sich auf sein hoffentlich funktionierendes Auge verlässt. Gleichzeitig folge ich einigen „inneren“ Ideen, was zu einem gewissen seriellen Denken geführt hat. So fotografiere ich seit Jahren Serien (Profanbauten, PuppenTräume und seit neuestem kleine Surrealitäten) und versuche einen wiedererkennbaren eigenen Stil zu entwickeln, den ich allerdings nicht beschreiben könnte. Bevorzugte Motive sind die, die ich meinen Serien oder meinen Ideen unterordnen kann.“

„Water to Go“ – Frankfurt

Es handelt sich um eine Eingangstür, die, meiner Meinung nach, aus Bronze oder Kupfer ist ?? Auf deren Klingelteil waren Wasserflasche und Becher abgestellt. Mir gefiel diese Mischung aus rauschgoldenen Farben und dem profanen des Abgestellten.

„Eingang / Ausgang“ – Frankfurt

Es handelt sich um eine Eingangstür des Karmeliterklosters Frankfurt, bei der mir die skurrile Situation mit dem Luft-Auslass ins Auge fiel, der das Ganze zu einem Art Stillleben machte.

„Das Auge“ – Frankfurt

Es handelt sich um einen „Kunstgarten“ (mit einem Touch von japanischem Garten) in der Nähe des Karmeliterklosters Frankfurt. Big Brother is watching you!

„In the Center“ – Frankfurt

Hier lugt das Kreuz der Mathäuskirche zwischen den ganzen Hochhäusern in der Nähe der Messe Frankfurt heraus. Dieses Kreuz ist ein beliebtes Foto-Objekt, wird aber meistens von einer ganz anderen Perspektive aufgenommen. Mir gefiel hierbei das geradezu symbolhafte „sich-behaupten“ der kleinen Kirche.

„Bing“ – Usingen

Es handelt sich um ein altes, geschlossenes Geschäft in der Usinger Altstadt, bei dem mir vor allem der Name und die wunderschön altmodische Farbkombination auffielen. Es handelt sich wohl, laut Aussage eines „Ureinwohners“, um ein ehemaliges Fahrradgeschäft.

„Can get Away“ – Friedrichsdorf

Es handelt sich um den Niedergang zur Unterführung des S-Bahnhofs Friedrichsdorf; im Augenblick fährt hinter der Scheibe die S-Bahn ein. Dieses Bild ist aus Langeweile entstanden (die Bahn hatte mal wieder Verspätung) und weil mir der geradezu abstrakte Charakter und die schöne Farbverteilung aufgefallen waren.

„Der rote Teppich“ – Frankfurt

Hier wurden wohl Vorbereitungen getroffen für eine größere Veranstaltung in der Alten Oper Frankfurt. Näheres weiß ich auch nicht. Mir gefiel hier das fast ck-hafte des roten Teppichs und der Gegensatz von Gediegenheit (Gebäude Teppich) und Profanität (Besen).

„Großstadt-Dschungel“ – Frankfurt

Eine Fassade (mit Baum und Werbung) eines Industriegebäudes in der Nähe des S-Bahnhofs Frankfurt West. Eine Mischung aus Großstadt (Fassade) und Dschungel (Baum und die pantherhafte Dame auf dem Plakat). Das Ganze ist natürlich mit einem ironischen Auge zu sehen.

Weitere interessante Arbeiten von Frank findet ihr auf seiner Hompepage

www.lawoe-fotoart.de

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